Interessantes auf Tour 1

Wagenbachbrunnen

Der Wagenbachbrunnen steht zur Ehre eines Luzerner Uhrmachers: Xaver Wagenbach. Er lebte von 1796-1870 und schrieb in seinem Testament, dass er der Stadt Luzern, wenn er gestorben ist, Geld überlässt, um einen Brunnen am Schwanenplatz zu bauen. Er hatte die Idee die Bevölkerung mit Wasser zu versorgen. 1994 musste der Brunnen, wegen dem Neubau vom KKL, ca. 10 Meter Richtung See verschoben und etwas umgestaltet werden.

KKL Dach

Wenn man in der Stadt Luzern ist und Richtung Bahnhof fährt, fällt direkt das KKL auf. Das ganze Gebäude wurde vom französischen Architekten Jean Nouvel entworfen. Das Auffälligste am Gebäude ist das grosse Dach. Es ist über 12’000 Quadratmeter (107 x 113m) gross. Das entspricht der Grösse von 2 Fussballfeldern. Das Dach wiegt mehr als 2’400 Tonnen welches dem Gewicht von ca. 400 Elefanten entspricht. Am Rand des Daches ist es nur noch wenige Zentimeter hoch. Die Höhe vom Boden bis zum unteren Dachrand beträgt 21 Meter.

Werft

Die Werft ist der Abstellplatz der Dampfschiffe und der Motorboote im Winter, wenn sie nicht fahren. Es werden dort aber auch das Feuerwehrboot der Stadt Luzern oder sonstige Boote parkiert. Auf dem Vierwaldstättersee hat es folgende Dampfschiffe: Uri, Stadt Luzern, Gallia, Schiller und Unterwalden.

Richard-Wagner-Museum

In diesem Museum mit Seeblick kann man sich kundig machen über den deutschen Komponisten Richard Wagner. Er mietete dieses Haus von 1866-1872 mit seiner Familie und beendete einige seiner Werke in Luzern. Im Sommer hat es neben dem Museum eine Bar, also wenn du eine Pause machen willst, dort geht dies gut. https://richard-wagner-museum.ch/

Tribschen Badi

Wie man es schon lesen kann, hat es im Tribschen eine Badi. Im Sommer ist diese geöffnet, was dir eventuell zum Verhängnis werden kann. Wenn du die Tour im Sommer fahren willst, musst du die Badi umfahren, weil sie geöffnet hat, und das Tor geschlossen ist. https://www.tribschen-badi.ch/de/

Schiffsunglück St. Niklausen

1944 versank ein Schiff samt Hochzeitsgesellschaft. Nur wenige konnten sich retten. Am Ende hatte es 20 Tote.
Das Ehepaar Studer hatte soeben geheiratet und feierte ihr Fest in St. Niklausen. Sie fuhren mit einem kleinen Boot von Luzern nach St. Niklausen . Nach dem das Fest vorbei war, machten sie sich auf den Weg, um mit dem Boot zurück nach Luzern zu fahren, um den letzten Zug nach Eschholzmatt zu erwischen. Doch dann prallte das kleine Boot mit einem Nauen zusammen. Das Boot sank und die meisten, die in der Kabine sassen, konnten sich nicht retten. Der Bräutigam wollte seine Braut aufs Dach ziehen, aber sie rutschte ihm aus den Händen und sie überlebte nicht. https://www.zentralplus.ch/blog/damals-blog/als-1944-in-horw-das-hochzeitsschiff-sank/)

Krämerstein

Die Villa Krämerstein wird Ende des 18. Jahrhunderts gebaut und war im Besitz von reichen Luzerner Familien. 1906 kaufte ein Kaufmann aus Winterthur, Carlos Keller, die Liegenschaft und lässt die schöne Gartenanlage errichten. Sein Sohn, Philipp Keller, hat die Liegenschaft per Testament dem Verkehrshaus Luzern vermacht. Als 1982 die Gemeinde Horw die Liegenschaft vom Verkehrshaus erwarb, kam der Erlös dem Verkehrshaus zu Gute und es wird die Schifffahrtshalle damit gebaut. Bis heute ist der Park öffentlich zugänglich und kann von der Bevölkerung genutzt werden.

Sage von Kastanienbaum

An der Wand eines Gebäudes der EAWAG (Eidgenössische Anstalt für Wasserversorgung Abwasserreinigung) ist das Bild der Sage von Kastanienbaum vom Horwer Künstler Marcel Nuber gemalt. In der Sage wird erzählt, dass zwei Italiener einmal in diesen Teil der Schweiz gekommen sind. Eine Frau liess sie bei ihr und ihrer Familie übernachten. Als Dank schenkten die Italiener ihr zwei Kastanien, welche in ihrem Heimatland wuchsen. Die Frau nahm sie zögernd an. Schliesslich pflanzte sie eine Kerne in ihrem Garten. Und siehe da: Es wuchs ein Baum. Immer mehr Menschen aus der Nachbarschaft pflanzten diese Bäume und sie entschieden sich, ihren Heimatort so zu nennen.
 https://www.horwimwandel.ch/cms/themen/sage/

Das alte Zollhaus

Gegen Ende deiner Tour begegnest du einem sehr alten Haus. Das Bauernhaus aus dem Jahre 1576 war die alte Zoll- und Wechselstätte des Staates Luzern. Hier wurden Waren, die über den See kamen, verzollt.